Weihnachten geniessen, ohne schlechtes Gewissen
- Regula Eberli
- 4. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Die Adventszeit ist für viele die schönste Zeit des Jahres, voller Lichter, Begegnungen und natürlich leckerem Essen. Gleichzeitig gibt es viele, welche das Festessen nicht ohne Begleitung des schlechten Gewissens zu sich nehmen können. Das schlechte Gewissen als ständiger Begleiter in der doch so wunderbaren Zeit ist nicht nur schade, sondern fördert auch ein gestörtes Essverhalten und Körperbezug.
Klar ist auch, dass Menschen in der Zeit von Anfangs Dezember bis Anfangs Januar stätig etwas zunehmen. Zwar nicht viel, jedoch ist es gemäss Forschenden auch so, dass diese Kilos oftmals nicht mehr verschwinden und so sich über die Jahre summiert. Weiter ist auch Fakt, dass Übergewicht der Gesundheit schadet und zahlreiche Risiken für Krankheiten mit sich bringt.
Wie gelingt nun die Balance zwischen Genuss und gesundem Körpergewicht?
Hier haben wir 6 Tipps zusammengestellt wie du ausgewogen durch die Adventszeit kommst.
Mahlzeiten nicht auslassen
Auch wenn am Abend ein Festessen ansteht: Lass deine gewohnten Mahlzeiten nicht ausfallen und verkleinere sie nicht. Dein Körper benötigt über den Tag hinweg Energie und Nährstoffe. Fehlen diese, meldet er sich am Abend mit starkem Appetit auf Süsses, Salziges und Brot. Sprich du wirst mehr essen als benötigt, was Bauchfett fördert und einen schlechten Schlaf herbeiführt.
Keine Verbote
Wie das ganze Jahr über gilt auch in der Adventszeit: Verbote bringen wenig. Verbietest du dir etwas, denkst du erst recht daran und das Verlangen wird grösser. Was bei Kindern funktioniert, gilt genauso für Erwachsene. Erlaubst dir stattdessen bewusst zu geniessen.
Getränkeauswahl
Für viele gehört ein Glas Wein oder ein Aperitif zu Weihnachten dazu. Überlege dir im Voraus, ob und wie viel Alkohol du trinken möchtest. Alkohol ist ein Zell- und Nervengift und verlangsamt die Regeneration, zum Abnehmen ist er daher ungeeignet und fördert die Gewichtszunahme. Gleichzeitig gilt er in unserer Gesellschaft als Genussmittel. Wenn du dich für Alkohol entscheidest, hilft ein vorher festgelegtes Limit für einen bewussten Konsum. Vielleicht genügt dir ein Getränk zum Anstossen, bevor du auf Wasser oder Cola Zero wechselst. Auch Softdrinks und viele alkoholfreie Varianten enthalten viele leere Kalorien – achte daher auch hier bewusst auf deine Auswahl.
Bewusster Genuss
Oft essen und trinken wir nebenbei – und plötzlich ist das Schöggeli, das Guetzli oder das Dessert weg, ohne dass wir es wirklich wahrgenommen haben. Nimm dir Zeit. Iss also langsam und mit Genuss. Achte auf die vielen Geschmäcker, welche das Essen mit sich bringt und geniesse jeden Löffel, Gabel.
Das grosse Ganze
Und denke auch immer daran: Es zählt nicht, was du zwischen Weihnachten und Silvester isst, sondern wie du dich zwischen Silvester und Weihnachten ernährst.
Achte auf dein Wohlbefinden, höre auf deinen Körper und geniesse die festliche Zeit ohne Angst oder schlechtes Gewissen.
Regeneration & Erholung
Auch wenn die Festtage doch eine ruhige und besinnliche Zeit vom Jahr sein sollten, sind diese für viele eher stressig. Das ist schon Grund genug, dies zu ändern. Weiter fördert Stress auch die Körperfetteinlagerung. Mach dir im Voraus Gedanken, wie du die Festtage jeweils erlebst und wie du sie erleben möchtest. Schreibe dir auf was du dieses Jahr anders machen möchtest. Plane kurze Pausen in der Natur, kleine Spaziergänge und Momente für dich ein.
Wichtiger Hinweis:
Tauchst das schlechte Gewissen rund ums Essen immer wieder bei dir auf, traue dich, Unterstützung zu suchen. Solche Gedanken können schleichend in Richtung eines gestörten Essverhaltens oder/und Körperbildes führen und sollten ernst genommen werden.
Happy Festtage und geniesst das Essen, den Schnee und die Begegnungen!




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