Jahresvorsätze sinnvoll oder zum Scheitern verurteilt?
- Regula Eberli
- 8. Jan.
- 3 Min. Lesezeit

Alle Jahre wieder werden unzählige Vorsätze gemacht und doch kaum einer wird durchgezogen. Die Erfolgsrate von Neujahrsvorsätzen ist gering; nur etwa 20-31 % halten ihre Vorsätze ein.
Sind Vorsätze somit unsinnig?
Nein! Sich mit den eigenen Gewohnheiten, seinen Zielen und Wünschen auseinanderzusetzen ist unglaublich wertvoll.
Es lohnt sich, ehrlich zu reflektieren:
Lebe ich so, wie ich wirklich leben möchte?
Was wünsche ich mir eigentlich für mein Leben, meinen Körper, meinen Alltag?
Was möchte ich nicht mehr in meinem Leben?
Welche Ziele sind mir wichtig?
Was möchte ich erleben? Neues machen?
Genauso wichtig ist der Blick zurück: Was lief im letzten Jahr gut? Wofür bin ich dankbar? Welche schönen Momente haben mein Jahr bereichert?
Ob diese Gedanken zu seinen Zielen und Wünschen nun zum Jahreswechsel gemacht werden oder zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr ist irrelevant.
Woran scheitern sie?
Eine Gewohnheit zu ändern ist immer schwer, da wir Menschen Gewohnheitswesen sind. Oftmals scheitert es schon beim Vornehmen. Die Jahresvorsätze werden nur allzu oft nebenbei gemacht. Es braucht jedoch Ruhe und Zeit sich diese Gedanken wirklich zu machen und nicht nur oberflächlich abzuhaken. Auch müssen die Vorsätze/Ziele im eigenen Einflussbereich sein und hirngerecht formuliert werden, da sie ansonsten nicht erreichbar sind. Weiter braucht es danach noch einen Schritt für Schritt Vorgehensplan. Fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen.
Merkpunkte & Tipps
Formulierung
Wie kleine Kinder versteht auch unser Gehirn keine Verneinungen.
Vermeide ebenfalls „möchte, sollte usw.“ und formuliere klar.
❌ „Ich möchte weniger am Handy sein.“
✅ „Meine Bildschirmzeit beträgt xy Minuten pro Tag.“
Wähle glaubwürdige Ziele
Wenn du dein Ziel selbst nicht ernst nimmst und nicht daran glaubst, dass du diese wirklich erreichen kannst, wird es schwierig. Ist das Ziel für dich glaubwürdig oder benötigst du Teilziele?
❌ Grosses Ziel, welches für dich weit in der Ferne scheint.
✅Kleine erreichbare Teilziele definieren
Finde dein persönliches „Warum“
Was ist wirklich deine Motivation hinter dem Ziel? Hast du dies herausgefunden, hilft es dir motiviert am Ball zu bleiben. Frage dich somit:
👉 Was habe ich davon, wenn ich mein Ziel erreiche?
Gehe hier weit in die Details und frage bei dir selbst mehrmals nach, damit du an das wirkliche WARUM hinter deinem Ziel kommst. Dieses „Warum“ trägt dich durch Motivationslöcher.
Prüfe deinen Einflussbereich
Ein Ziel sollte immer in deinem Einflussbereich sein! Klingt logisch, oftmals werden jedoch Ziele gesetzt, welche nicht zu 100% in deiner Hand liegen.
Beispiel: Befördert werden. Überprüfe somit, dass das Ziel nur in deinem Einflussbereich liegt.
Formuliere klar und konkret
Formuliere dein Ziel konkret und klar. Ansonsten ist gar nicht klar, wann und ob du deine Ziele erreich hast.
❌ „Ich will mehr Sport machen“
✅ „Ich mache jeden Mittwochabend 30 Minuten Ausdauertraining.“
Trag dein Vorhaben in deinen Kalender ein und behandle dies wie jeden anderen Termin.
Klares Vorgehen
Hast du nun dein Ziel formuliert, ist der erste Schritt getan. Es geht jedoch weiter, was oftmals vergessen wird. Nun fehlt noch die detaillierte Planung, wie du dein Ziel erreichst. Schreibe dir Schritt für Schritt auf, was du nun konkret machst, um dein Ziel zu erreichen. Dies sollte so detailliert sein, dass es am Schluss eine Anleitung ist, welche du jemanden in die Hand geben könntest und diese Person wüsste dann genau was zu machen ist.
🎁 Extra Tipp 🎁
Sei vorbereitet
Und es darf auch Momente geben, an welchen du weniger motiviert sein wirst. Bereite dich proaktiv darauf vor und es wird kein Hindernis für dich sein. Nutze dafür zum Beispiel die «WENN-DANN-UND» Formel.
Beispiel:
Wenn ich keine Lust auf meine Meditation habe,
dann spiele ich meine Lieblings-Entspannungs-Playlist ab
und gönne mir trotzdem eine Pause, die mich auftankt.
🤩Nun wünsche ich dir viel Freude und Erfolg bei deinen Zielen!🤩
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