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Viel Spass
beim 
Lesen! 

Was deine Verdauung wirklich braucht

  • 6. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit


Viele Menschen suchen nach speziellen Ernährungsformen, Detox-Kuren oder einzelnen Lebensmitteln, um ihre Verdauung zu verbessern. Dabei werden die wichtigsten Grundlagen oft übersehen.

 

Dein Darm braucht kein Detox. Er braucht einfache Basics, damit er seine Arbeit gut machen kann und deine Verdauung im Gleichgewicht bleibt. Solange diese Grundvoraussetzungen nicht über längere Zeit erfüllt sind, lohnt es sich kaum, über Details wie Lebensmittelunverträglichkeiten oder fermentierte Lebensmittel zu sprechen.

 

Oft sind es genau diese Basics, die einen grossen Einfluss auf die Verdauung haben und Beschwerden deutlich lindern können. Deshalb fassen wir in diesem Beitrag übersichtlich zusammen, was deine Verdauung unterstützt und was ihr eher schadet.




Was braucht deine Verdauung


Nahrungsfasern

Baue genügend Nahrungsfasern in deinen täglichen Speiseplan ein. Dies sind Lebensmittel wie : Vollkornprodukte, Gemüse, Linsen usw.


Regelmässiges Essen

Versorge deinen Körper regelmässig über den Tag verteilt mit Nahrung: Frühstück, Zwischenmahlzeit, Mittagessen, Zwischenmahlzeit, Abendessen.


Genug essen

Viele unterschätzen ihren täglichen Nährstoffbedarf. Achte darauf über den Tag verteilt genügend zu essen.


Genug Flüssigkeitszufuhr

Dein Körper benötigt täglich 30 bis 40 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht. Bei sportlicher Aktivität kommt zusätzlicher Bedarf dazu.


Bewegung

Besser regelmässig bewegen anstatt eins oder zwei Mal pro Woche lange.

Ein kurzer Spaziergang nach dem Essen ist sehr empfehlenswert für die Verdauung.


Entspannung

Dein Darm arbeitet am besten, wenn dein Körper entspannt ist. In diesem Zustand befindet er sich im sogenannten «Parasympathikus».


Kauen & Zeit nehmen zum Essen

Nimm dir Zeit für deine Mahlzeiten und kaue gründlich.




Was deiner Verdauung schadet


Stress

Unter Stress befindet sich dein Körper im sogenannten Sympathikus. In diesem Zustand hat die Verdauung keine Priorität.


Zu viel oder zu häufiges Training

Ja es gibt zu viel, zu häufiges oder zu intensives Training. Passe dein Training an deine Regenerationsfähigkeit und deinen Alltag an.


Bewegungsmangel

Zu wenig oder zu seltene Bewegung mag deine Verdauung gar nicht.


Essen am PC oder unter Stress

Isst du am Arbeitsplatz, am Handy oder unter Stress, kann die Verdauung nicht optimal arbeiten.


Fast Food, Fertigprodukte und Ballaststoffarme Lebensmittel

Achte darauf, dass Fast Food, Fertigprodukte und ballaststoffarme Lebensmittel wie Weissbrot nicht regelmässig ein Bestandteil deiner Mahlzeiten sind. Ausnahme: Rund um den Sport (Sporternährung)


Flüssigkeitsmangel

Fehlt deinem Körper Flüssigkeit und du isst z.B. mehr Ballaststoffe so wird dein Stuhlgang hart und unangenehm.


Nikotin & Alkohol

Nikotin und Alkohol reizen die Schleimhäute und schaden der Darmgesundheit. Der sogenannte «Verdauungsschnaps» ist übrigens ein Mythos, Alkohol verlangsamt die Verdauung eher.




Fazit

Du siehst: Bereits mit den grundlegenden Basics kannst du sehr viel für deine Verdauung tun. Oft sind es nicht die komplizierten Lösungen, sondern die konsequente Umsetzung der Grundlagen, die den grössten Unterschied macht. Solltest du trotz dieser Massnahmen weiterhin Verdauungsbeschwerden haben, empfiehlt es sich, eine Fachperson aufzusuchen.




 
 
 

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